Über
mich

Was bedeuten digitale Medien für unseren Alltag, unsere Kommunikation und unsere Beziehungen? Wie beeinflussen sie – bewusst oder unbewusst – Arbeitsumfeld, Familienleben und das Aufwachsen von Kindern? Und wie können wir durch unser Verhalten im digitalen Raum Gesellschaft auch zukünftig demokratisch und gesund gestalten? Diese Fragen stelle ich mir schon lange.

Angefangen hat mein Interesse an digitalen Medien und ihren Auswirkungen bereits während meines BWL-Studiums und der Auseinandersetzung damit, wie sie unsere Gesellschaft und vor allem Arbeitswelt verändern. Mit meiner Ausbildung zum systemischen Coach, der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Social Media und nicht zuletzt der Geburt meines ersten Kindes hat sich mein Blick auf das Thema noch einmal erweitert.

Heute – als Coach für Medienkompetenz – betrachte ich Digitalisierung daher immer aus zwei Perspektiven: gesamtgesellschaftlich und individuell. Dabei stehen für mich weniger technische Aspekte im Vordergrund als vielmehr die Frage, wie wir trotz der Komplexität handlungsfähig bleiben und einen bewussten, selbstbestimmten Umgang mit digitalen Medien finden können. Denn ich erlebe immer wieder: Viele Menschen wissen eigentlich, was ihnen guttäte und was sie sich bei dem Thema für sich selbst oder ihre Kinder wünschen. Nicht selten führen Informationsflut, ständige Neuerungen, herausfordernder Alltag und ein gewisser Gruppendruck aber zu Verunsicherung, Erschöpfung und Entscheidungen im Autopiloten – oft gegen das eigentliche Bauchgefühl.

Wissen,
Haltung und
Gelassenheit

Aus meinem Familienalltag mit drei Kindern zwischen 6 und 14 Jahren kenne ich Diskussionen rund um Mediennutzung und -zeiten auch persönlich und weiß, wie schwer es häufig ist, den Ansprüchen an sein eigenes Medienverhalten wirklich gerecht zu werden. Eine Patentlösung per Knopfdruck, ein klares richtig oder falsch, ganz oder gar nicht, nie oder immer, gibt es für mich im Umgang mit digitalen Medien daher nicht. Vielmehr verstehe ich Medienkompetenz und Medienerziehung sowohl privat als auch im Rahmen meiner Angebote als einen dynamischen Prozess, der nicht ohne Reibung, Selbstreflexion, Kompromisse, Gelassenheit, und die Bereitschaft, „die Route immer wieder neu zu berechnen“, gelingen kann.

Die wichtigste Medienkompetenz für mich? Immer mal wieder ganz aus- und abschalten. Klingt banal. Ist aber für die meisten von uns oft gar nicht so leicht.

Kontakt

Bei Interesse an meinen Angeboten oder gemeinsamen Projekten nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.