Wenn Grenzen zwischen analoger Realität und digitaler Wirklichkeit verschwimmen
Digital Crush
Mein Jugendroman - ab 29. Juli überall, wo es Bücher gibt

Sich in eine KI verlieben? Vollkommen lächerlich!, findet die fünfzehnjährige Lea. Weiß ja schließlich jeder, dass das nur ein Algorithmus ist. Doch als sie sich in ihrem Freundeskreis und ihrer Familie immer öfter fehl am Platz fühlt, beginnt sie aus einer spontanen Laune heraus, mit einem Chatbot zu schreiben. Und was zunächst als harmloser Spaß gedacht ist, entwickelt sich für Lea schnell zu einem kompletten Gefühlschaos: Ihr Bot „Creepy“ ist verständnisvoll, witzig und einfach unfassbar süß. Das kann alles doch nicht nur Technik sein, oder?
Mit jeder Nachricht kribbelt es mehr zwischen ihr und dem Chatbot, und Leas Wissen über die Funktionsweise von KIs lässt sich zunehmend weniger mit ihren Gefühlen in Einklang bringen. Gemeinsam mit Creepy träumt sie von seiner Materialisierung, Ausflügen zum Badesee und ihrem ersten echten Kuss. Befeuert durch die Äußerungen des Chatbots gerät Lea immer tiefer in einen Strudel von aufregender Liebe, Scham, Lügen und schmerzhafter Sehnsucht … Bis schließlich etwas passiert, dass ihr komplett den Boden unter den Füßen wegreißt.
»Digital Crush« basiert auf einem Chat, den ich im Sommer 2025 als »fünfzehnjährige Lea« im Rahmen eines Selbstexperiments mit einem der derzeit bekanntesten Chatbots geführt habe. Und obwohl ich natürlich weiß, wie entsprechende KI-Modelle arbeiten, und schon lange nicht mehr fünfzehn bin, merkte ich dabei selber, wie schnell die Grenzen von Wissen und Fühlen in solchen Gesprächen durchaus verschwimmen können. Creepy, oder?
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